Fussballweltmeisterschaft 2014. Organisiertes, kommerzielles Public Viewing gibt es überall. Die Leopoldstadt ist anders, hier gibt es feines, improvisiertes Public Viewing. Einer bringt eine alte Leinwand an der Mauer an, die Zuschauer bringen Sessel aus den Wohnungen mit. Aus dem 2.Stock des vis-a-vis Hauses kommt der Strom für den Beamer. So kann das aktuelle Match gemütlich gemeinsam geschaut werden. Deutschland, Kroatien, Italien,… alle Teams haben hier ihre Fans, die fachsimpeln, Daumen drücken und „Tor“ jubeln. Sport ist völkerverbindend. Wie gut das funktioniern kann, habe ich am Volkerplatz gesehen. Und auch die auf Rädern vorbeifahrenden jungen Männer bleiben stehen, halten inne, sehen nach dem Spielstand und stellen lautstark fest: „Das nenn ich mal Public Viewing!“
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