Otto

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Bewaffnet mit seiner Gitarre und einem Korb voller Ottifanten trat Otto Waalkes, Deutschlands Paradekomiker, in Excalibur City an. In seiner Gefolgschaft sorgten die Friesenjungs als Ritter der Tafelrunde für den gehörigen Sound.

Witzig und respektlos wie immer parodierte Waalkes unter anderem Sting, die Rolling Stones und Elvis. Reinhard Mey, Peter Maffay und Drafi Deutscher wurden ebenfalls „überarbeitet“. Die Hänsel-und-Gretel Interpretationen a la Udo Jürgens, Herbert Grönemeyer und Udo Lindenberg begeisterten drei Generationen von Otto Fans. Zehn kleine Ottifanten aus Plüsch fanden sehr rasch Abnehmer im Kinderpublikum. Für alle gab es einen Schuss aus der Flitterkanone. Die mittlere Generation freute sich über ein feuriges Medley aus Volare und Vamos a Baillar, präsentiert in höchst eigenwilliger Mexikanertracht. Zwischendurch blödelte der Star des Abends mal intelligent, mal waren es echte Otti Kalauer. Am Schluss intonierte Otto Wolfgang Ambros`„Schifoan“,  die Strophen abwechselnd in Ostfriesen-Wienerisch und in Hochdeutsch. A Hetz – n`Spassss. Nach mehreren Zugaben von „Wi ahr se Schämpjens“, „Auf dem Heimweg wird’s Hell“ bis „Satisfaction“ schloss Otto den Kreis mit „I was born to blödel“.

Ich danke dir Otto! Dem Komiker, dem Parodisten, dem Sänger, dem Musiker! Der du mit deiner Bühnenpräsenz und deinem Humor alle gecasteten, getunten und mit Ghostwriter- Gags „be-lustigten“ Showstars in die Tasche deiner Jogginghose steckst!

www.otto-waalkes.com/

www.excaliburcity.com/

2 KOMMENTARE

  1. Otto 110 oder Otto 62

    Otto bleibt Otto, auch mit 62! Ich schätze ihn besonders als Komiker, mag ihn als Synchronsprecher von „Sid“. Die Band und die Bühnenshow waren ok – da ist wohl auch ein wenig der Altrocker durchgekommen. Übrigens: tolle Fotos.

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