Lesungen beim offenen Bücherschrank in Ottakring am 16.06. und 30.06.2012

4

(15.05.12) Am Samstag, 16. Juni ab 19 Uhr lesen HELGE STREIT, EVA JANCAK und PETER A. KROBATH. Drei Schriftsteller_innen die als regelmäßige Nutzer_innen der Schränke mit dem Projekt verbunden sind.

…am Samstag, 30. Juni, ab 19 Uhr liest ORF-Anchorman TAREK LEITNER Zufälliges aus dem Schrank und Ihm folgt MANFRED REBHANDL mit Auszügen aus seinem neunen Krimi „ Das Schwert des Ostens“, dessen setting der Brunnenmarkt ist. Die gelesenen Bücher sind im Anschluss der Veranstaltungen kaufbar.

Alle Lesungen finden beim offenen Bücherschrank Ottakring, Ecke Brunnenmarkt-Grundsteingasse bei jedem Wetter statt.
Mehr dazu und die Anmeldung findest du hier: http://offener-buecherschrank.at/category/lesungen/

Falls du immer schon mal eigene Texte vortragen wolltest, hast du nun die Möglichkeit: Ab sofort kannst du dich auf der Homepage der offenen Bücherschränke anmelden, um am Mittwoch, 20. oder 27. Juni, ab 19 Uhr fünf Minuten vorzutragen. Prosa, Lyric oder Kochrezept: Hier ist alles möglich! Wer das Publikum überzeugt kann mit prominenter Unterstützung rechnen..

Offenes Bücherregal für offene Leser .         (03.02.2012)Nach zwei Jahren am Standort in 1070 Wien, am Gehsteig Ecke Zieglergasse/Westbahnstrasse wurde der erste Bücherschrank renoviert und von Herrmann Nitsch neu gestaltet. Die Eröffnung findet am Sonntag, 05.Februar 2012 um 15:00 statt, Herrmann Nitsch wird anwesend sein.

Touristen trauen ihren Augen nicht. Da steht ein Bücherregal mitten auf dem Gehsteig in Wien Neubau. Minna von Barnhelm steht neben der Love Story, Torquatto Tasso steht in der obersten Reihe neben „Ich denke oft an Piroschka“, Callanetics und der EDV-Führerschein, ein Genesis Notenbuch und Pearl.S.Buck, Readers Digest Ausgaben und Leichenreden finden sich in der Gratis-Bibliothek.

Sie können Bücher geben, sie können Bücher nehmen. Frank Gassner hat die Idee von Clegg & Guttmann nach Wien gebracht. Er hat die Behörden überzeugt und er hat das offene Bücherregal im 7.Bezirk Ecke Zieglergasse-Westbahnstraße finanziert. Und auch das zweite Bücherregal, das seit 17.8.2010 auf dem Brunnenmarkt Ecke Ragnergasse – Grundsteingasse steht, stammt von Frank Gassner.

An diesem Sonntag Nachmittag beobachte ich nicht nur Touristen sondern auch einige Stammgäste. Sie stellen Bücher ein und mustern die vorhandenen. Nach einer Rückfrage am Telefon „Soll ich dir die Traumstrassen der Welt mitbringen?“ greifen sie zu. Bringen die Bücher heim und machen einen Leseabend. Radio und TV, CDs, mp3 und Internet. TV und Internet – bedeuten also nicht das Ende der Buch.-und Lesekultur.

Wer genießt nicht das haptische Gefühl, ein Buch in Händen zu halten, sich gemütlich in einen Fauteuil oder in die Couch zu kuscheln, mit einem Häferl heißem Kakao, und in eine andere Welt einzutauchen…

www.offener-buecherschrank,at

www.frankgassner.org/

de.wikipedia.org/wiki/Clegg_%26_Guttmann

TEILEN
Vorheriger ArtikelOtto
Nächster ArtikelNotiz-Blog: Die Weltmaschine

4 KOMMENTARE

  1. 3.Offener Bücherschrank in 1090 wien, Heinz-Heger Park ab 31.03.11

    Auch im neunten Bezirk, im Heinz Heger-Park heißt es ab Donnerstag, 31.3. 2011:

    Sie können Bücher nehmen. Sie können Bücher geben. Keine Anmeldung oder Kosten.

    Frank Gassner entwickelte in mehreren offenen Runden mit Alfred Gassner, Marcus Gremel, Eldin Kabaklija, Florian Mader, Hanno Mayregger, Irene Prieler, Pascal Tenczhert und Michael Wildmann einen ortspezifischen Schrank.

    Zwei Bauelementen sind dem bekannten Bücheraustausch gewidmet, der bereits seit mehr als einem Jahr im 7ten und im 16ten Bezirk begeistert. Hier können rund um die Uhr Bücher eingestellt oder entnommen werden. In einem nichtkommerziellen Rahmen treten Menschen der Umgebung direkt oder indirekt miteinander in Verbindung.

    In einem dritten Teil wird täglich das Buch „Die Männer mit dem Rosa Winkel“ von Heinz Heger zu freien Entnahme eingestellt. Das Buch ist eines der wenigen Berichte eines schwulen KZ-Überlebenden. Der Schrank setzt sich hier mit der Themantik der Platzbenennung, der Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus auseinander. Das tägliche Einstellen übernimmt Horst Schalk mit seiner ortsanliegenden Gruppenpraxis. Bei der Organisation half Veit Georg Schmidt von der Buchhandlung Löwenherz, der eine breite Palette an weiterführender schwuler und lesbischer Literatur zum Thema anbietet. Der Ankauf, der für diesen Anlass gedruckten Neuauflage, wird aus Mitteln des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus mitfinanziert. Den verbleibenden Teil der Kosten übernimmt Frank Gassner, der auch, wie schon bei den bestehenden Schränken, das gesamte Projekt des Schrankes aus eigenen Mitteln ermöglicht. Die Umsetzung erfolgt mit Unterstützung von WERKIMPULS, dem von ihm gegründeten Werkstättenverein

  2. Keine weiteren offenen Bücherschränke

    Ja, es stimmt. Gessner hat resiginiert, nachdem heuer alle 3 Bücherschränke beschmiert und beschädigt wurden und auch keinerlei Förderung aufzutreiben war. Schade!

  3. Frank Gessner, „der Erfinder“ des Bücherschranks hat den Hut drauf g`haut

    und macht nicht mehr weiter, hab ich irgendwo gelesen. Hast du Kontakt zu ihm? Stimmt das wikrlich?

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here