Happy Birthday, Donauturm! Du bist noch immer der Größte.

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Am 16.April 1964 wurde der nach Plänen von Architekt Hannes Lintl errichtete Turm von Bundespräsident Adolf schärft eröffnet. In nur 20 Monaten Bauzeit wurden 17.600 Tonnen Stahl und Beton verbaut. 252m hoch ist das Wiener Wahrzeichen. Über 776 Stufen oder mit einem der beiden Aufzüge in 35 Sekunden erreicht man die zwei Aussichtsplattformen (150m und 155m), sowie das Panorama Café (160m) und das Turmrestaurant Donauwalzer (170m). Die Restaurantplattformen brauchen 26 Minuten bis zu 52 Minuten für eine Umdrehung und ermöglichen einen herrlichen Rundumblick auf Wien. In der Turmspitze sind Messstationen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Überwachungsstationen für Radioaktivität und Immissionen von Kohlendioxyd und Aerosole und eine Relaisstation des Polizeifunks untergebracht.

Im Jahr der Wiener Gartenschau (WIG 64) zählte man über 595.000 Besucher, derzeit sind es rund 400.000 Gäste pro Jahr. Touristen aber auch viele Wiener genießen den wunderbaren Ausblick zu jeder Tageszeit, und auch am Abend, wenn die Lichter der Großstadt leuchten. Ich schätze den Ausblick „von oben“ auf mein schönes, hektisches Wien. Eine Runde mit der Liliputbahn beschließt meinen Kurzurlaub im Donaupark.

Ticketpreis € 7,40. Kombitickets mit Besuch des Riesenrads, Fahrt mit der Liliputbahn oder einer Donaurundfahrt sind erhältlich.

www.donauturm.at

Mehr darüber in der Ausstellung

www.wienmuseum.at/de/ansicht/ausstellung/wig-64-die-gruene-nachkriegsmoderne.html

4 KOMMENTARE

  1. Preise wie vor 50 Jahren!

    Am 16.April kostet eine Liftfahrt nur einen Euro, ein Paar Sacherwürstel detto. Ich bin gespannt auf die Bilder der Warteschlange…

  2. Der Donauturm sucht einen Käufer – wer will mich? Seit Februar 2015 sucht der 95% Eigentümer des Donauturms, die Uncredit Bank Austria, einen Käufer für das Wiener Wahrzeichen. Wer hat noch genug Geld in der Schatulle, um das „Familiensilber der Bank“ zu erwerben? Details sind nachzulesen in der Wiener Zeitung vom 30.7.2015

    • Ja, liebe/r flodo – wenn ich genug Kleingeld im Sparschwein hätte, und das ausreichen täte, würd ich zugreifen, ich mein, so ein Donauturm – den kann mann/frau immer brauchen, und Aussicht hat man auch das ganze Jahr über eine tolle ;-)

  3. Jetzt hat der Donauturm im Dezember 2015 doch noch einen neuen Eigentümer gefunden. Die Blaguss-Gruppe hat mit Partnern von der Bank Austria die Anteile am Wiener Donauturm erworben. Das teilte die UniCredit Bank Austria AG in einer Presseaussendung mit. Über den Verkaufspreis wurde nobel geschwiegen.

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