Klee am Hanslteich – Die Böhm war da!

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In der Peripherie von Hernals, in der Amundsenstrasse 10 liegt der Hanslteich. Viele kennen ihn nur vom Vorbeifahren, wenn es auf dem Schleichweg durch den Wienerwald zur Westausfahrt geht. Jetzt lohnt es sich, einen Stopp einzulegen. Am 2.Juni 2012 hat Monika Wlaschek das „Klee am Hanslteich“ eröffnet. Eine schicke Terrasse, mit edlen Holzmöbeln, stilvoll minimalistisch dekoriert und jede Menge Servicepersonal erwarten die Gäste. Mittags waren Restaurant und Parkplatz gut besetzt. Das Publikum ist eine angenehme Mischung aus Cabriofahrern, Opas samt Enkeln, Business Lunchern, Damenrunden, Spaziergängern mit Hund und einer neugierigen Bloggerin.

Die Speisekarte (Küche 11:30 – 22.30) ist übersichtlich, leider noch nicht auf der Homepage abrufbar. Stoffservietten und Villeroy & Boch Geschirr hat es in den vergangenen Jahren hier nicht gegeben. Ich glaube, das Klee wird bald den Geheimtipp Status verlassen und sehr „in“ sein. Allerdings sollten dann die Trinkgläser gleich mit den Karaffen serviert werden und nicht mit Verspätung. Diese kleine Anlaufschwierigkeit wurde aber vom Servicepersonal sehr nett wettgemacht.

Klee am Hanslteich: 01 480 51 50   1170 Wien, Amundsenstr.10  geöffnet MI-SO 11:00 – 24:00

www.kleeamhanslteich.at

Ein Teil der Vorgeschichte

www.hanslteich.at

11 KOMMENTARE

  1. Warum der Hanslteich Hanslteich heißt,

    darüber informierte mich die Leiterin des Bezirksmuseums Hernals, Frau Trude Neuhold: Hanslteich, die Eisteiche der Frau Hansen

    Der Hanslteich befindet sich im Schottenwald an der Neuwaldegger Straße. Der Bodenkulturteich hat 3000 m2 und befindet sich auf der ehemaligen Salzburger Wiese. Der Name „Salzburger Wiese“ (Hofwiese) erinnert, dass es sich um eine Besitzung des Stiftes St.Peter in Salzburg handelt. Auf alten Karten wurden die Teiche noch als Eisteiche bezeichnet. 1883 erhielt die Dornbacherin Magdalena Hansen von der BH Hernals die Bewilligung zur Eisgewinnung aus den auf der Hofwiese befindlichen Eisteichen (Salzburger Teiche).

    Mit der Blockeisherstellung um 1890 durch die „Wiener Krystalleis-Fabrik“ erübrigte sich allmählich die Natureisgewinnung und der Hanslteich wurde zum beliebten Ausflugsort für Schinakelfahrer.

    Trude Neuhold

    6/2009

  2. „Der Hai iim Hanslteich“

    ist eine Geschichte von Franz Zeller, erschienen in der Krimianthologie „Tatort Beisl“ von Herausgeberin Edith Kneifl. Nach dem kulinarischen ein literarischer Tipp

  3. Parkplatz beim Klee am Hanslteich

    Gestern Nachmittag war der Parkplatz so voll, dass nicht einmal mehr ein Klappfahrrad Platz gefunden hätte.

  4. Alles neu macht der Mai

    (26.02.2013) Im Mai wird das Klee am Hanslteich wieder eröffnet. Die Winterzeit wurde genützt, um das alte Haupthaus abzureissen und in Holzriegelbauweise neu zu errichten. Die Küche ist dann neu und die WC Anlagen werden auch „unter Dach“ sein.

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